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Als ein „Meister menschlich-künstlerischer Zugewandtheit“ (Badische Zeitung) zählt Dmitry Ablogin zu den führenden Pianisten seiner Generation, gleichermaßen zu Hause auf historischen wie auf modernen Instrumenten.

 

Dmitry trat auf renommierten Konzertbühnen auf, darunter die Berliner Philharmonie, die Kölner Philharmonie, die Laeiszhalle Hamburg, die Alte Oper Frankfurt, das Wiener Konzerthaus, das Concertgebouw Amsterdam, das Konzerthaus Freiburg, die Warschauer Philharmonie, das Vancouver Playhouse, die Queen’s Hall Edinburgh und die Glasgow City Halls.

Als Solist konzertierte er mit Orchestern wie dem Freiburger Barockorchester, dem Scottish Chamber Orchestra, dem Orchestra of the Eighteenth Century, den Nürnberger Symphonikern und dem Folkwang Kammerorchester Essen. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Maxim Emelyanychev, Jakob Lehmann und Johannes Klumpp zusammen.

 

Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet sich Dmitry mit besonderer Leidenschaft der Kammermusik und dem Lied. Zu seinen musikalischen Partnern zählen Künstlerpersönlichkeiten wie die Geigerin Alena Baeva, die Cellistin Anastasia Kobekina, die Sopranistin Kateryna Kasper, das Eliot Quartett und das Henschel Quartett.

Seine Diskografie umfasst hoch angesehene Aufnahmen, darunter ein Doppelalbum mit Beethovens Diabelli-Variationen (Organum Classics), eingespielt auf einem modernen Fazioli-Konzertflügel und einem Hammerflügel, der 1825 von Nannette Streicher, einer engen Freundin Beethovens, erbaut wurde. Das Album wurde von BR-KLASSIK zum „Album der Woche“ gekürt.

Seine vorherigen Alben mit Kammermusik von César Franck mit dem Eliot Quartett (Genuin) und Liedern von Fanny und Felix Mendelssohn mit der Sopranistin Kateryna Kasper (TYXArt) wurden für bedeutende Musikpreise wie den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“, den „Opus Klassik“ und die „International Classical Music Awards“ nominiert.

Im Oktober 2023 veröffentlichte das Chopin-Institut Warschau sein jüngstes Album mit ausgewählten Spätwerken von Frédéric Chopin, eingespielt auf einem historischen Pleyel-Fortepiano Nr. 14810, Chopins letztem Instrument.

 

Geboren in Moskau, begann Dmitry im Alter von fünf Jahren mit Klavier- und Kompositionsunterricht bei Tamara Mezlumova. Sein Orchesterdebüt gab er im Alter von neun Jahren mit Haydns Klavierkonzert D-Dur. Nach seiner Ausbildung bei Kira Shashkina an der Moskauer Zentralen Musikschule studierte er an der Gnessin-Akademie für Musik bei Wladimir Tropp. Anschließend setzte er sein Studium in Deutschland bei Jesper Bøje Christensen fort und spezialisierte sich auf historische Claviere und Aufführungspraxis.

 

Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, erlangte er durch seinen Erfolg beim Internationalen Chopin-Wettbewerb 2018 auf historischen Instrumenten in Warschau und beim Musica Antiqua Wettbewerb in Brügge 2019 weltweite Aufmerksamkeit. 2021 gewann er den 10. Internationalen Deutschen Pianistenpreis.

 

Im Oktober 2024 wurde Dmitry Ablogin zum Professor für Fortepiano an der Hochschule für Musik und Tanz Köln berufen.

 

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